Samsung Galaxy Z Fold7: Das Foldable, das am ehesten ein Pocket‑Tablet ersetzt

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Samsung Galaxy Z Fold7: Das Foldable, das am ehesten ein Pocket‑Tablet ersetzt
Wenn du ein Big‑Screen‑Phone willst, das Multitasking wirklich verändert, ist das hier eines der überzeugendsten Argumente fürs Falten.
Ich messe Joy in Akkuzyklen – und daran, wie schnell ein Handy von “nur kurz schreiben” zu “ich arbeite gerade quasi am Laptop” wechseln kann.
Genau deshalb ist das Samsung Galaxy Z Fold7 so schwer zu ignorieren. Ein Foldable Phone, das im Grunde zwei Geräte sein will: geschlossen ein normales Smartphone, geöffnet eine Big‑Screen‑Maschine fürs Multitasking. Samsung kombiniert die große‑Display‑Idee mit echten Flagship‑Specs – inklusive 200MP‑Kamera und Snapdragon 8 Elite for Galaxy.
Wenn du schon mal gedacht hast “ich hätte gern ein Pocket‑Tablet, aber bitte mit richtiger Handy‑Kamera”, dann ist das hier genau die Pitch.
📦 Unboxing und erstes Setup
Im Karton sind die Basics, die man bei einem modernen Flagship erwartet: Phone, USB‑Kabel, SIM‑Tool, Papierkram. Kein Ladegerät – also einplanen.
Mein Setup‑Ritual war simpel: Apps wiederherstellen, einloggen, und dann eine leicht peinliche Menge Zeit damit verbringen, das Gerät wie ein Fidget‑Toy auf‑ und zuzuklappen. Das Scharnier wirkt bewusst und “stabil”, und die Form macht sofort klar: Das ist für Menschen gebaut, die das Innendisplay wirklich nutzen wollen – nicht nur zum Vorzeigen.
Das Big‑Screen‑Erlebnis
Samsung listet beim Fold7 ein 8‑Zoll‑Innendisplay und ein 6,5‑Zoll‑Cover‑Display. Das Cover‑Display ist mit einem 21:9‑Seitenverhältnis so gedacht, dass es geschlossen mehr wie ein “normales” Phone wirkt.
Die Story, die mir das Format verkauft hat:
Ich war im Café und wollte vor dem Losgehen “kurz Admin” machen. Auf einem normalen Phone heißt das: zwischen Mail, Kalender und Notizen hin‑ und herflippen, bis die Daumen nach zehn Minuten sauer sind. Beim Fold7 habe ich es aufgeklappt und Apps nebeneinander laufen lassen. Links Mail scannen, rechts Kalender checken, Notizen rüberziehen. Das ist keine Magie. Das ist einfach mehr Platz – und es ändert, wie du arbeitest.
Das Beste: Du entscheidest, wann du es nutzt. Draußen beim Laufen? Zumachen, normales Phone, weiter.
Kamera und KI‑Features
Samsung betont eine 200MP‑Weitwinkelkamera und packt viel “pro‑grade”‑Sprache auf diese Foldable‑Generation.
Mein Lieblings‑Use‑Case bei Foldables ist ein sehr praktischer: die Hauptkameras für Fotos nutzen, die sonst auf der Selfie‑Cam landen würden.
Alltagsmoment: Ich wollte zuhause schnell ein Gruppenfoto machen, aber eben mit der besseren Rückkamera. Fold7 aufgeklappt, großer Screen zum Framing – und es fühlte sich weniger nach Raten an und mehr nach “wirklich komponieren”. Das große Display macht dich im besten Sinne langsamer.
Samsung vermarktet außerdem KI‑Foto‑Edits und Gemini‑Features wie Screenshare‑Hilfe. Der praktische Wert: schnelle Hilfe zu dem, was du auf dem Screen siehst, und kleinere Edits ohne App‑Ping‑Pong. Ob du das täglich nutzt oder ignorierst, hängt von deiner Toleranz für KI‑Prompts ab – aber es gehört klar zur Identität des Geräts.
Robustheit und Alltag in der Tasche
Samsung positioniert das Fold7 als dünner und leichter als zuvor – aber es bleibt ein Foldable. In der Tasche fühlt es sich anders an, und man merkt das.
Ich habe das auf die leicht komische Art gelernt: leichtere Jacke, Fold7 in die Innentasche – und zehn Minuten lang war ich überzeugt, ich hätte es verloren, weil es nicht so “sitzt” wie mein normales Handy. Es war die ganze Zeit da. Foldables tragen sich einfach anders.
Bei den Materialien nennen Samsung‑Specs u.a. Advanced Armor Aluminum, Gorilla Glass Ceramic 2 fürs Cover und IP48. Das heißt nicht “behandle es wie ein Rugged‑Phone” – aber es signalisiert: Samsung erwartet, dass Leute das als echten Daily Driver nutzen.
Akku, Performance und Wärme
Auf Amazon steht für das 512‑GB‑Modell u.a. 4400mAh Akku und 12GB RAM. Dazu kommt der Snapdragon 8 Elite for Galaxy, der auf Multitasking und schwere Workloads ausgelegt ist.
Meine Real‑World‑Erwartung an ein Foldable ist simpel:
Wenn du es wie ein normales Smartphone nutzt, passt das. Wenn du lange Sessions aufgeklappt auf dem großen Display machst, geht der Akku schneller runter – weil Physik leider weiterhin Teil unseres Universums ist.
Die gute Nachricht: Die Hardware ist klar für das “ich habe zu viele Apps offen”‑Leben gebaut. Das ist der ganze Punkt eines Fold.
✅ Vorteile
- Riesiges 8‑Zoll‑Innendisplay macht Multitasking und Editing angenehm
- Cover‑Display ist groß genug, um geschlossen wirklich als Phone zu funktionieren
- 200MP‑Kamera als Flagship‑Feature (viel Potenzial für Fotos)
- Snapdragon 8 Elite for Galaxy + 12GB RAM sollten Heavy‑Use gut wegstecken
- Materialien und IP48 deuten auf ernsthafte Alltagstauglichkeit für ein Foldable hin
❌ Nachteile
- Foldables fühlen sich in der Tasche anders an – nicht jeder mag das
- Kein Kopfhöreranschluss, und kein Ladegerät im Karton
- “Big‑Screen‑Lifestyle” kann den Akku schneller ziehen, wenn du dauerhaft aufgeklappt lebst
- Premium‑Preis ist in dieser Kategorie quasi gesetzt (auch vor Zubehör)
🆚 Galaxy Z Fold7 vs normales Flagship‑Phone
Ein normales Flagship‑Phone ist einfacher: dünner, leichter, meistens angenehmer mit einer Hand.
Das Fold7 ist für Menschen, die ständig denken “ich bräuchte nur ein bisschen mehr Platz” für echte Aufgaben. Wenn du lange Texte liest, Fotos sortierst, Sheets verwaltest oder mehrere Apps parallel nutzt, ändert das 8‑Zoll‑Display die Experience. Wenn dein Handy‑Leben hauptsächlich Messaging, Scrollen und schnelle Fotos ist, fühlt sich ein klassisches Flagship oft nach dem besseren Deal an.
Für wen ist das?
Kauf das Galaxy Z Fold7, wenn du ein Foldable willst, das “Phone plus kleines Tablet” auf Reisen, beim Pendeln oder für Arbeit ersetzen kann.
Skip, wenn du die simpelste Daily‑Carry‑Erfahrung willst, das leichteste Pocket‑Gefühl – oder wenn du ehrlich weißt, dass du den Innenbildschirm nie aufklappen würdest.
⭐ Fazit
Das Samsung Galaxy Z Fold7 ist ein Foldable für Menschen, die einen Big‑Screen wollen, ohne bei Kamera‑Ambitionen zurückzustecken. 8‑Zoll‑Innendisplay, brauchbares 6,5‑Zoll‑Cover‑Display und eine 200MP‑Kamera machen einen sehr starken “das kann mein einziges Gerät sein”‑Case.
Es bleibt ein Foldable – du musst das Format wollen. Wenn du es willst, ist das hier eines der klarsten Argumente dafür.
Zachs Bewertung: 4,5/5 Multitasking‑Maschinen.
Das richtige Gerät, wenn du wirklich mit mehreren Apps arbeitest – und dein Handy sich öfter wie ein Mini‑Laptop anfühlen soll.